Die Schulung · Art. 4 EU AI Act
KI-Kompetenz, die Bestand hat – auch vor dem Prüfer.
Sechs strukturierte Module führen Ihr Team von den Grundlagen der KI-Regulierung bis zur praktischen Umsetzung. Interaktive Quizfragen, KI-gestützte Rollenspiele und der persönliche KI-Tutor LEA machen aus Pflicht echtes Verständnis – mit personalisiertem Abschlusszertifikat als dokumentiertem Lernnachweis.
6 strukturierte Module
Fundierte Lerninhalte zu KI-Regulierung, Risikomanagement und Compliance nach EU AI Act – systematisch und verständlich aufbereitet.
Rollenspiele & KI-Tutor
Trainieren Sie EU AI Act-Entscheidungen in realistischen Szenarien. LEA, Ihr KI-Assistent, beantwortet Fragen rund um die Uhr.
Zertifikat nach Art. 4
Personalisiertes Abschlusszertifikat bei 70 % Bestehensgrenze – der dokumentierte Lernnachweis zur KI-Kompetenz.
Fortschritt & Gamification
Punktesystem mit Abzeichen und Rangliste: Ihr Team bleibt motiviert, Sie behalten den Überblick über alle Lernergebnisse.
Neu · Compliance-Paket v2.1
Von der Schulung bis zum prüfungsfesten Ordner.
Die Schulung unterstützt Ihre Kompetenzmaßnahmen – das Paket ergänzt die praktische Dokumentation. Richtlinien, Register, Nachweise und Transparenz-Bausteine: alles, was Ihr Unternehmen braucht, um auf Kundenanfragen und Prüfungen belastbar antworten zu können.
Der komplette Nachweisordner – v2.1
Auf Wunsch auf Ihre Abläufe zugeschnitten. Die Schnittstelle zur DSGVO ist mitgedacht – keine doppelten Strukturen, keine Lücken zwischen KI- und Datenschutz-Dokumentation.
- KI-Richtlinie für Ihr Unternehmen – verbindlich und zugeschnitten
- Anwendungs-Register mit Zweck, Risikoeinstufung und Verantwortlichkeit
- Transparenz-Bausteine nach Art. 50 – seit 02.08.2026 verpflichtend
- Antwortpaket für die Compliance-Fragebögen großer Auftraggeber
- Anschluss an den Datenschutz ohne doppelte Strukturen
Zeitplan · Verordnung (EU) 2024/1689
Die Fristen laufen. Ihre Dokumentation sollte nicht hinterherlaufen.
Der EU AI Act greift gestuft. Zwei Stichtage betreffen nahezu jedes Unternehmen, das KI-Werkzeuge einsetzt – und beide liegen bereits hinter uns bzw. unmittelbar vor uns.
Seit diesem Datum müssen Anbieter und Betreiber angemessene KI-Kompetenzmaßnahmen für Beschäftigte und Beauftragte sicherstellen – passend zu Rolle, Einsatzkontext und Risiken.
KI-Interaktionen müssen offengelegt und KI-generierte Inhalte maschinenlesbar gekennzeichnet werden. Die Transparenz-Bausteine im Paket liefern die fertigen Hinweistexte.
Große Auftraggeber fragen KI-Compliance zunehmend in Fragebögen ab. Mit dem Antwortpaket beantworten Sie typische Anfragen fundiert und ohne Verzögerung.
Häufige Fragen
Was Unternehmen zum EU AI Act wissen müssen.
Grundlagen zum EU AI Act
Was das Gesetz regelt und wen es betrifft.
Was ist der EU AI Act?
Der EU AI Act ist die europäische Verordnung für künstliche Intelligenz. Er ordnet KI-Systeme nach ihrem Risiko und legt fest, welche Regeln Anbieter und Anwender einhalten müssen. Die Verordnung gilt unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten.
Betrifft der EU AI Act auch kleine Unternehmen und Selbstständige?
Ja. Entscheidend ist grundsätzlich, ob und wie KI eingesetzt wird, nicht wie groß ein Unternehmen ist. Umfang und Aufwand der Maßnahmen dürfen aber zur Organisation, zum Einsatzgebiet und zum Risiko passen.
Gilt der EU AI Act schon?
Ja, allerdings stufenweise. Die Verordnung ist seit 1. August 2024 in Kraft. Verbote bestimmter KI-Praktiken und die Pflicht zur KI-Kompetenz gelten seit 2. Februar 2025. Weitere Pflichten, darunter wesentliche Transparenzregeln, gelten seit 2. August 2026; einzelne Hochrisiko-Regeln folgen später.
Ist der EU AI Act nicht verschoben worden?
Nicht vollständig. Über Zeitpläne einzelner Hochrisiko-Regeln wird politisch und gesetzgeberisch weiter diskutiert. Bereits geltende Pflichten wie verbotene Praktiken und KI-Kompetenz sollten Unternehmen deshalb nicht aufschieben.
Gilt die Verordnung nur für selbst entwickelte KI?
Nein. Auch Unternehmen, die fertige KI-Dienste wie Text-, Bild-, Analyse- oder Assistenzsysteme beruflich einsetzen, können als Betreiber beziehungsweise Anwender Pflichten haben.
Ist jede Software mit Automatisierung automatisch KI?
Nein. Klassische, fest programmierte Wenn-dann-Abläufe sind nicht automatisch ein KI-System. Entscheidend ist, ob das System aus Eingaben Ergebnisse wie Vorhersagen, Inhalte, Empfehlungen oder Entscheidungen ableitet und damit seine Umgebung beeinflussen kann.
Rollen und Risikoklassen
Wie der eigene KI-Einsatz eingeordnet wird.
Was ist der Unterschied zwischen Anbieter und Betreiber?
Ein Anbieter entwickelt ein KI-System oder bringt es unter eigenem Namen auf den Markt. Ein Betreiber setzt ein KI-System beruflich unter eigener Verantwortung ein. Ein Unternehmen kann je nach Projekt auch beide Rollen gleichzeitig haben.
Welche Risikoklassen gibt es?
Vereinfacht unterscheidet der AI Act verbotene Praktiken, Hochrisiko-Systeme, Systeme mit besonderen Transparenzpflichten und Anwendungen mit geringem oder minimalem Risiko. Die konkrete Einordnung hängt immer vom Zweck und Einsatzkontext ab.
Ist ChatGPT automatisch ein Hochrisiko-System?
Nein. Ein allgemeines KI-Werkzeug ist nicht allein wegen seiner Technik automatisch Hochrisiko. Entscheidend ist der konkrete Verwendungszweck. Wird KI etwa für bestimmte Personal-, Bildungs-, Kredit- oder Sicherheitsentscheidungen eingesetzt, kann eine strengere Einordnung nötig sein.
Welche KI-Anwendungen können verboten sein?
Verboten sind unter anderem bestimmte manipulative oder ausbeuterische Praktiken, unzulässiges Social Scoring und einige Formen biometrischer Kategorisierung oder Emotionserkennung. Die Regeln enthalten genaue Voraussetzungen und Ausnahmen; kritische Fälle sollten fachlich geprüft werden.
Ist KI im Personalbereich besonders kritisch?
Ja. Systeme zur Auswahl, Bewertung, Beförderung, Überwachung oder Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen können als Hochrisiko-Anwendungen gelten. Einfache Schreibhilfe für eine Stellenanzeige ist dagegen nicht automatisch Hochrisiko.
Mitarbeitende und KI-Kompetenz
Was Artikel 4 im Arbeitsalltag verlangt.
Was bedeutet KI-Kompetenz nach Artikel 4?
Anbieter und Betreiber müssen Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz von Beschäftigten und weiteren Personen treffen, die in ihrem Auftrag KI nutzen. Seit der Änderung im Juli 2026 ist kein bestimmtes oder garantiertes Kompetenzniveau vorgeschrieben. Maßnahmen sollen zu Vorkenntnissen, Rolle, Einsatzkontext und Risiken passen.
Müssen alle Mitarbeitenden geschult werden?
Geschult werden sollten mindestens alle Personen, die KI beruflich nutzen, Ergebnisse prüfen, Systeme beschaffen oder deren Einsatz verantworten. Inhalt und Tiefe können je nach Aufgabe unterschiedlich sein.
Reicht eine kurze Unterweisung aus?
Das hängt vom Einsatz ab. Für gelegentliche Textunterstützung kann eine kompakte Basisschulung mit klaren Regeln angemessen sein. Bei sensiblen Daten, Personalentscheidungen oder risikoreichen Fachanwendungen sind vertiefte und rollenspezifische Maßnahmen erforderlich.
Ist ein Zertifikat gesetzlich vorgeschrieben?
Nein. Der AI Act schreibt kein bestimmtes Zertifikat vor. Ein Zertifikat, Teilnehmernachweis und dokumentierter Schulungsinhalt helfen jedoch dabei, die ergriffenen Kompetenzmaßnahmen nachvollziehbar zu belegen.
Wie oft muss die Schulung wiederholt werden?
Der AI Act nennt keinen festen Jahresrhythmus. Eine Auffrischung ist sinnvoll, wenn neue Werkzeuge, neue Risiken, geänderte Aufgaben oder wichtige Rechtsänderungen hinzukommen. Viele Unternehmen prüfen den Schulungsbedarf mindestens jährlich.
Wer ist intern für KI-Kompetenz verantwortlich?
Die Gesamtverantwortung liegt beim Unternehmen. Praktisch sollten Geschäftsführung, Personal, Datenschutz, IT und Fachbereiche klare Zuständigkeiten vereinbaren. Eine benannte koordinierende Person erleichtert Nachweise und Aktualisierungen.
Was sollte als Schulungsnachweis aufbewahrt werden?
Sinnvoll sind Teilnehmer, Datum, Inhalte, Lernziele, Ergebnis oder Abschluss, verwendete Version der Unterlagen und geplante Auffrischungen. Die Nachweise sollten zum jeweiligen KI-Einsatz passen.
Transparenz und Kennzeichnung
Wann Menschen über KI informiert werden müssen.
Muss jeder mit KI erstellte Text gekennzeichnet werden?
Nein, es gibt keine pauschale Kennzeichnungspflicht für jeden intern oder extern verwendeten KI-Text. Besondere Regeln gelten aber beispielsweise für bestimmte KI-Interaktionen, Deepfakes und veröffentlichte Texte zu Angelegenheiten von öffentlichem Interesse.
Muss ein Chatbot als KI erkennbar sein?
Grundsätzlich müssen Menschen informiert werden, wenn sie direkt mit einem KI-System interagieren, sofern dies nicht ohnehin offensichtlich ist. Die Information sollte spätestens bei Beginn der Interaktion klar und verständlich erfolgen.
Was gilt für KI-generierte Bilder, Audio und Videos?
Bei künstlich erzeugten oder manipulierten Inhalten können technische Kennzeichnungs- und Offenlegungspflichten greifen. Bei Deepfakes muss grundsätzlich offengelegt werden, dass der Inhalt künstlich erzeugt oder verändert wurde.
Was ist ein Deepfake?
Ein Deepfake ist ein KI-erzeugter oder manipulierter Bild-, Audio- oder Videoinhalt, der echten Personen, Gegenständen, Orten oder Ereignissen ähnelt und fälschlich echt erscheinen könnte.
Wie sollte ein KI-Hinweis formuliert sein?
Der Hinweis sollte leicht wahrnehmbar, verständlich und dem Medium angemessen sein, zum Beispiel: „Sie kommunizieren mit einem KI-Assistenzsystem“ oder „Dieser Inhalt wurde mit KI erstellt oder bearbeitet“. Der genaue Text hängt vom Anwendungsfall ab.
Datenschutz und sichere Nutzung
Welche Informationen in KI-Werkzeuge gehören und welche nicht.
Ersetzt der EU AI Act die DSGVO?
Nein. Beide Regelwerke gelten nebeneinander. Sobald personenbezogene Daten mit KI verarbeitet werden, müssen zusätzlich die Vorgaben der DSGVO beachtet werden.
Dürfen personenbezogene Daten in ein KI-Tool eingegeben werden?
Nur wenn dafür eine zulässige Rechtsgrundlage, ein geeigneter Dienst und die erforderlichen Datenschutzmaßnahmen bestehen. Ohne Freigabe sollten Mitarbeitende keine Kunden-, Beschäftigten- oder Gesundheitsdaten in öffentliche KI-Dienste eingeben.
Dürfen vertrauliche Unternehmensdaten eingegeben werden?
Nur in ausdrücklich freigegebene Systeme mit passenden Vertrags-, Sicherheits- und Löschregelungen. Geschäftsgeheimnisse, Zugangsdaten, interne Kalkulationen und nicht veröffentlichte Dokumente gehören nicht in beliebige öffentliche KI-Werkzeuge.
Sind kostenlose KI-Tools für die Arbeit erlaubt?
Nicht automatisch. Vor der Nutzung sollten Datenschutz, Vertragsbedingungen, Datenspeicherung, Trainingsnutzung, Zugriffsrechte und der geschäftliche Zweck geprüft werden. Eine interne Liste freigegebener Werkzeuge schafft Klarheit.
Kann man KI-Ergebnisse ungeprüft übernehmen?
Nein. KI kann falsche, veraltete oder erfundene Angaben liefern. Verantwortliche Personen sollten Ergebnisse abhängig vom Risiko fachlich prüfen, Quellen kontrollieren und Entscheidungen nachvollziehbar halten.
Was ist mit Urheberrecht und Quellen?
KI-Ausgaben können geschützte Inhalte ähneln oder falsche Quellen nennen. Vor einer Veröffentlichung sollten Texte, Bilder, Marken, Zitate und Quellen geprüft werden. Der AI Act ersetzt diese urheberrechtliche Prüfung nicht.
Praktische Umsetzung im Unternehmen
Welche Schritte für einen belastbaren Start sinnvoll sind.
Womit sollte ein Unternehmen anfangen?
Zuerst sollten alle eingesetzten und geplanten KI-Werkzeuge erfasst werden. Danach folgen Zweck, Verantwortliche, Datenarten, betroffene Personen, Risikoeinschätzung, Freigabestatus und erforderliche Maßnahmen.
Brauchen wir ein KI-Register?
Ein allgemeines KI-Register ist nicht für jedes Unternehmen ausdrücklich als eigenes Dokument vorgeschrieben. Es ist aber ein sehr hilfreiches Steuerungs- und Nachweisinstrument, um Systeme, Zwecke, Risiken und Zuständigkeiten aktuell zu halten.
Brauchen wir eine interne KI-Richtlinie?
Eine verständliche Richtlinie ist in der Praxis sehr sinnvoll. Sie legt fest, welche Werkzeuge erlaubt sind, welche Daten nicht eingegeben werden dürfen, wann Ergebnisse geprüft werden müssen und an wen sich Mitarbeitende bei Fragen wenden.
Was tun bei einem Fehler oder KI-Vorfall?
Die Nutzung sollte gestoppt oder begrenzt, der Vorfall dokumentiert und an die zuständige interne Stelle gemeldet werden. Danach werden Auswirkungen, Datenschutz, Informationspflichten und nötige Korrekturen geprüft.
Müssen Lieferanten und KI-Anbieter geprüft werden?
Ja, soweit es zum Einsatz passt. Wichtig sind unter anderem Leistungsbeschreibung, Rollenverteilung, Datenschutz, Sicherheit, Datenstandorte, Protokollierung, Änderungen am System und verfügbare Compliance-Unterlagen.
Welche Unterlagen sollten wir bereithalten?
Typisch sind KI-Register, Richtlinie, Freigaben, Risikoeinschätzungen, Schulungsnachweise, Anbieterunterlagen, Datenschutzprüfungen, Transparenzhinweise und eine dokumentierte Zuständigkeit. Nicht jedes Dokument ist in jedem Fall zwingend.
CertifyAI und das Compliance-Paket
Was Schulung und Unterlagen leisten.
Brauche ich juristisches Vorwissen für die Schulung?
Nein. Die Inhalte sind für den beruflichen Alltag verständlich aufbereitet. Begriffe und Pflichten werden schrittweise erklärt und mit praktischen Beispielen verbunden.
Wie hängt die Schulung mit dem Compliance-Paket zusammen?
Die Schulung unterstützt die Kompetenzmaßnahmen nach Artikel 4. Das Compliance-Paket ergänzt sie um praktische Vorlagen wie Richtlinien, Register, Nachweise und Transparenzbausteine.
Reicht die Schulung allein für vollständige Compliance?
Nein. Schulung ist ein wichtiger Baustein, ersetzt aber nicht die Prüfung der eingesetzten Systeme, interne Regeln, Datenschutzmaßnahmen und gegebenenfalls besondere Pflichten für Hochrisiko-Anwendungen.
Ersetzt das Paket eine Rechtsberatung?
Nein. Es unterstützt eine strukturierte und dokumentierte Umsetzung. Individuelle Rechtsfragen, Sonderfälle und Hochrisiko-Anwendungen sollten bei Bedarf durch qualifizierte Rechtsberatung geprüft werden.
Können die Unterlagen an unser Unternehmen angepasst werden?
Ja. Vorlagen entfalten ihren Nutzen erst, wenn Werkzeuge, Zuständigkeiten, Freigabewege und tatsächliche Arbeitsabläufe des Unternehmens eingetragen und regelmäßig aktualisiert werden.
Was passiert, wenn sich der EU AI Act ändert?
Rechtliche Vorgaben und Auslegung entwickeln sich weiter. Deshalb sollten Schulungsstand, Richtlinien und Register regelmäßig überprüft werden. Maßgeblich bleiben immer die aktuelle Rechtslage und der konkrete Einsatzfall.
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Compliance-Paket v2.1 anfragenUnverbindlich · Antwort in der Regel innerhalb eines Werktages · DSGVO-konform


